Tuesday, 12 June 2012

Henry James - What Maisie knew

YEAH! I MADE IT! I finally finished What Maisie knew. Henry James tells the story of the child Maisie, who's parents (Beale and Ida Farange) get divorced. For a start each parent gets Maisie for half a year, before switching again.
After some time Beale marries Maisies former governess Ms. Overmore and Ida marries Sir Claude, who is very nice to Maisie. Maisie gets a new governess, Mrs. Wix.
Beale and Ida soon get bored with their partners and get new lovers. Maisie is abandoned, by her father as well as by her mother and is fully taken under the wings of Sir Claude. Sir Claude falls in love with the former Ms. Overmore and Maisie is asked to live with them. Mrs. Wix, who always tried to keep Maisie out of the relationships of her parents explains to Maisie, that the lovers will most likely sooner or later part as did her parents. So Maisie decides to stay with Mrs. Wix.

I wanted to find out why it took me so long to read this book... I think it is the loooooong sentences, and a little the complexness of the relationships of the participating persons. For me it is the 3rd most boring book I ever read, I even stopped feeling sorry for poor Maisie... I am a little shocked, cause all reviews I read are positive, and describe the book as really good... All the same, not all books are made for everyone, and Henry James surely did not write this book for me, so I award only 1 out of 10.

I already started reading George R.R. Martins A Game of Thrones.

Monday, 28 May 2012

Gary Paulsen - Hatchet

Hatchet tells the story of Brian, who ison his way to his dad in northern Canada, when the pilot of his plane has a heart attack. Brian tries to hold the plane even and manages to fly it until he runs out of gas. He manages to ditch the plane in a small lake, and somehow gets out of it and swims to the water's edge.
Having nothing but a hatchet his mum gave him before the flight and the clothes he wears, Brian starts to learn how to survive in the country side. He manages to feed himself, to get a fire going, to build a fish pond - just to react right to everything around him.

The book is very thin, not even 200 pages, all the same, I think it is very well written, you feel with Brian, whenever he makes a mistake, when something unforeseen happens to him...
I award 8 out of 10!

For those reading my blog and wondering... yes, I am still trying to force myself through Maisie... I cannot understand what makes this story so tremendously boring to me... I am now at 75% and I cannot force myself to read the rest... Perhaps I will make it somewhen soon!

Apart from Maisie... I think I will start with George R. R. Martins Game of Thrones: A Song of Ice and Fire

Kazuo Ishiguro - Alles, was wir geben mussten

"Alles, was wir geben mussten" ist ein Roman des japanisch-britischen Autors Kazuo Ishiguro. Erzählt wird aus der Sicht von Kathy, die fast am Ende ihrer Karriere als Betreuerin von Spendern steht. Sie erzählt von ihrer Kindheit im Schulheim Hailsham, in dem sie ihr gesamtes Leben bis zum Alter von 16 Jahren verbracht hat. Hier gibt es Aufseher, die auf das geistige und körperliche Wohl der Kinder achten, die darauf achten, dass nicht allzu viele Fragen zum zukünfigen Dasein gestellt werden, und die vor allem darauf achten, dass Hailsham nicht verlassen wird.
Den Kindern wird nahegelegt, ihre Kreativität auszuleben, was aber nicht allen, so auch Kathys Freund Tommi, gelingt. Die schönsten Werke werden in die sogenannte Galerie geschafft, von der niemand so genau weiß, was sie eigentlich sein soll, andere Werke können die Schüler mittels Marken untereinander tauschen.
Tommi, der ohnehin mit schlechtem Betragen und Wutanfällen auffällt, und Kathys Freundin Ruth bilden die Hauptbezugspunkte im Buch. Die drei verbringen auch nach dem Abschluss von Hailsham noch einige Zeit in einem Folgecamp miteinander. Ruth und Tommi werden ein Paar, Kathy bleibt ein wenig außen vor, verliert zuerst Ruth als gute Freundin, und eigentlich auch Tommi.
Jahre später wird sie Ruths Betreuerin, und sie schaffen es, sich wieder freundschaftlich anzunähern. Auf Ruths anraten bewirbt sich Kathy auch als Betreuerin von Tommi, und schafft diesen wichtigen Schritt nach Ruths "Abschluss". Tommi, begeistert, Kathy wieder in seinem Leben zu haben, geht eine vorsichtige Beziehung mit ihr ein. Die beiden folgen nach Tommis 3. Spende einem Gerücht, demzufolge weitere Spenden zeitlich verzögert durchgeführt werden, wenn ein Paar beweisen kann, dass es sich wirklich liebt...

Der Roman hat mich außerordentlich berührt, er hat ein leicht offenes Ende, aber man vermutet schon, dass es kein Gutes sein kann. Obwohl der Roman deutliche Längen hat, einfach um vieles an Hintergrundinformationen bieten zu können, und obwohl mir die Erzählstruktur (hin und her, und her und hin) nicht so gut gefallen hat, vergebe ich die volle Punktzahl 10/10, da ich finde, dass dieser Roman gelesen gehört! :-)


Friday, 11 May 2012

Kathy Reichs - Break No Bones

Break no bones is the ninth forensic case of Temperance Brennen. This time she is in Charleston with a group of students doing excavations, when one of them discovers a more or less fresh body. Brennan, gets even more involved in the case as she is asked to help out as the local coroner is very ill and moreover the local anthropologist is in the Iraq. Her destranged husband Pete shows up, working on the mysterious disappearance of a young woman, and it shows, that both cases are related.
When Brennans lover Ryan turns up, private matters become a little tense, but things resolve, and Ryan can even help a little with the murders. One day Pete is shot, the bullet obviously ment for Brennan...

I don't want to tell any more, as I think this is one of Reichs best books, and totally worth reading it! The story seems a little too designed but it is well written, and hey, most criminal stories wont happen like this in real live!

I award 9 out of 10 for a nearly perfect thriller!

My next book is Kazuo Ishiguros "Alles was wir geben mussten" (Never let me go), as I unfortunately missed the movie, I am really looking forward to read the book!

Thursday, 3 May 2012

Salman Rushdie - Harun und das Meer der Geschichten

Harun und das Meer der Geschichten erzählt die Geschichte von Harun, der in der traurigsten Stadt des Landes lebt. Sein Vater - der berühmte Schah von Bla, das Genie der Phantasie -  ist der beste Geschichtenerzähler weit und breit, verliert aber seine Gabe, als Haruns Mutter die beiden zu Gunsten des Nachbarn verlässt.
Harun findet heraus, dass sein Vater nicht einfach eine Gabe verloren hat, sondern dass sein "Abonnement von Erzählwasser" nicht mehr verlängert wurde. Mit Wenn, einem Wasserdschinn, und Aber, einem mechanischen Wiedehopf macht sich Harun auf den Weg zu Kahani, dem zweiten Erdmond. Dort erleben Harun und seine Freunde allerhand Abenteuer, bei denen unter anderem die Kahaniwelt gerettet , der Erzählstrom seines Vaters wieder hergestellt und eine Hochzeit aus wahrer Liebe gefeiert wird (bei der allerdings nur das Volk singt, und keinesfalls die Prinzessin).

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es ist sehr lang her, dass ich mal ein Märchen gelesen habe (vor allem ein so liebevoll gestricktes). Ich vergebe die volle Punktzahl und begebe mich auf forensische Spuren mit Kathy Reichs "Break No Bones".

Monday, 30 April 2012

Walter Moers - Das Labyrinth der träumenden Bücher

Hildegunst von Mythenmetz erzählt in seinem neuesten Werk "Das Labyrinth der träumenden Bücher" von den Geschehnissen nach seinem letzten Buchhaimbesuch - und auch diesmal wurde das Werk von Walter Moers übersetzt.

Wie soll ich anfangen... Hildegunst ist 200 Jahre seit seinen Abenteuern in Buchhaim ein wenig fett und bequem geworden. Sein Schreibstil ist mittlerweile nicht mal mehr als OK einzustufen, und alles in allem ist er ziemlich eingebildet. Beim Durchforsten seiner Fanpost stößt er auf ein schwerlich als mittelmäßig zu bezeichnendes Skript, in dem er (leider) seinen eigenen Stil erkennt. Doch damit nicht genug - am Ende des Manuskripts steht, dass der Schattenkönig wiedergekehrt ist!
Hildegunst packt seine Siebensachen und bricht sofort nach Buchhaim auf. Dort gibt es ein Wiedersehen mit der Schreckse Inazea, dem Eydeeten Kibitzer, mit dem Lindwurm Ovidios usw. Buchhaim hat sich in den letzten beiden Jahrhunderten sehr verändert, Bücher spielen zwar immer noch eine sehr große Rolle, aber der Puppetismus wird eine immer wichtigere Kunstform. Hildegunst steigert sich immer mehr in das Puppentheater hinein, und kommt schließlich auf die Idee, ein Fachbuch darüber zu schreiben. Kaum ist (nach ca. 400 Seiten) die Idee dazu geboren, überschlagen sich die Ereignisse, und Mythenmeth befindet sich wieder im Labyrinth unter Buchhaim... ja und dann... Ich sage nur soviel "Hier fängt die Geschichte an".

Ich habe viel schlechtes über dieses Werk von Mythenmetz gelesen, und das konnte zu Beginn überhaupt nicht verstehen. Gut, die Aufzählungen ziehen sich wieder über mehrere Seiten hin, aber das kennt man ja, und wenn einen das stört, beginnt man ja auch keinen zweiten Mythenmetz zu lesen... Ich muss aber schon sagen, den Leser etliche hundert Seiten im Glauben zu lassen, dass man wieder Abenteuer im Bücherlabyrinth erleben wird, und das findet dann auf knappen 5 Seiten statt... ja, das ist schon ein wenig heftig. Außerdem wird der erste Teil auf ca. 50 Seiten nacherzählt, gut aus einer anderen Sicht... aber trotzdem.
Im Nachwort erklärt Mythenmetz zwar, dass er aufgrund des Drängens des Verlages dazu gezwungen war, das Buch in zwei Teilen zu veröffentlichen, aber dennoch bleibt ein fahler Nachgeschmack.

Ich gebe dem Buch 4 von 10 Punkten, und hoffe, dass der versprochene 2. Teil bald veröffentlicht wird!

Ach ja, was ich als nächstes lese, weiß ich noch nicht, mit Maisie bin ich immer noch nicht durch (ca. die Hälfte)...

Kai Meyer - die Gebannte

Kai Meyer's "Die Gebannte" erzählt nach "Die Alchimistin" und "Die Unsterbliche" die Lebensgeschichte - oder genauer - einen Teil der Lebensgeschichte von Aura Institoris. Vielleicht sollte ich vorwegschicken, dass ich den ersten Teil der Trilogie damals gekauft, und sofort mehrmals hintereinander gelesen habe, so begeistert war ich. Die Unsterbliche hab ich bis heute nur einmal gelesen, und habe mir einmal das Hörspiel angehört, und muss leider sagen, dass die Unsterbliche für mich nicht an die Alchimistin heranreicht. Als Kai Meyer und Aura-Fan hab ich mir die Gebannte natürlich trotzdem sofort vorbestellt, und konnte es kaum erwarten, es endlich zu lesen. Und... für mich war es fast so toll, wie die Alchimistin zu lesen - das nur vorneweg!

Die Gebannte beginnt dort, wo die Alchimistin endet - mit der Unsterblichmachung Gilians, beschränkt sich aber bis auf kurze Sätze auf diesen einen Rückblick auf die bisherige Geschichte.
Aura ist zurück im Schloss Institoris, um ihre Mutter Charlotte zu Grabe zu tragen. Durch Zufall erfährt sie, dass Gillian in einer Pariser Irrenanstalt festgehalten wird und reist nach Frankreich. Zusammen mit ihrem Sohn, dem sie durch die Rettungsaktion wieder näher kommt, schafft sie es, Gilian zu befreien. Hinweise, die die Drahtzieher für die Entführung in Prag vermuten lassen, lassen Aura sofort dorthin aufbrechen.
In Prag stößt Aura auf die geheimnisvolle Familie Octavian sowie auf deren noch weit geheimnisvolleres Mitglied Sophia Luminique. Obwohl Aura lange vermutet, dass die Familie Octavian, oder zumindest Sophia hinter Gilians Entführung steckt, stellt sich doch jemand ganz anderes als der Schuldige heraus...

Für mich war "Die Gebannte" das lang ersehnte Wiedersehen mit der Aura aus Teil 1. Teil 3 hat sich für mich genau wie der erste gelesen, genau so spannend, genau so düster, genau so interessant. Es gibt Wiedersehen mit einigen "alten" Bekannten (auch aus Teil 2) und für meinen Geschmack ein paar zu viele lieb gewonnene Tote. Alles in allem aber sowas wie ein Happy End für die schwer gebeutelte Aura!

Ich gebe 8 von 10 Punkten und würde mich freuen, wenn Kai Meyer doch irgendwann ein Wiedersehen mit Aura in den Raum stellen würde.

Als nächstes werde ich "Das Labyrinth der träumenden Bücher" von Walter Moers lesen.